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Die Rundreise um die Vielfalt Venezuelas zu geniessen. Dabei sind die
schneereichen Anden, die tierreichen Tiefebenen los Llanos, die
einzigartige Gran Sabana mit ihren Tafelbergen und dem höchsten
Wasserfall der Erde, dem Salto Angel. Nicht vergessen werden die
Mangrovenwälder des Orinoco Deltas und der Karibische Strand!
Diese Rundreise ist vom
Kreis deutschsprachiger Posadas mit Tourangeboten.
Tag 1: Maiquetia (Caracas) - Maracay (-, -, -)
Transfer nach Maracay (ca. 3 Stunden), Begrüßungscocktail, Vorstellung der Rundreise
Tag 2: Maracay - Henry Pittier Nationalpark (F, -, -)
An diesem Tag starten wir früh am Morgen unsere Tour in den Henry Pittier Nationalpark, dem ältesten Nationalpark von Venezuela. Unser erstes Tagesziel ist die biologische Forschungsstation
"Rancho Grande" inmitten des vogelreichen Nationalparks. Hier starten wir eine knapp zweistündige Wanderung durch die dichten Nebelwälder und bekommen außer der einmaligen Natur viele seltene Vogelarten zu Gesicht. Weiter geht es zu den Karibikstränden von Cata und Cuyagua an denen uns ein erfrischendes Bad erwartet. Besonders attraktiv sind an diesem Tag die Durchquerung der verschiedenen Vegetationsstufen, sowie subtropischer Regen- und Nebelwälder.
Am Abend fahren wir zum Busterminal von Maracay, an dem wir unseren komfortablen Fernbus nach Mérida besteigen.
Tag 3: Mérida (F, -, -)
In Mérida werden wir in aller Frühe von unserem Guide empfangen. Besuch der kolonialen Altstadt Méridas und des Marktes.Am Nachmittag fahren wir mit unseren Vierrad angetriebenen Fahrzeugen nach Tierra Negra, um einen Gleitschirm – Tandem Flug zu machen.Je nach Windverhältnissen, gleitet man gemeinsam mit einem erfahrenen Piloten 20 bis 40 Minuten durch die Lüfte. Der Start erfolgt auf 1600 Meter Höhe. Ein paar Schritte reichen und schon heben wir ab. Über 300 Tage im Jahr bläst der Wind sanft vom Tal den Canyon hinauf und schafft so ein ideales Gleiterwetter. Die Thermik erlaubt es bei den meisten Flügen sogar, dass die Landung an der gleichen Stelle wie der Abflug erfolgt.Die Anfahrt und die Landschaft der Gegend sind wunderschön. Am späten Abend sind wir in unserer Unterkunft, der Posada Casa Vieja.
Tag 4: Mérida (F, -, -)
Von Mérida aus fahren wir durch die subtropischen Nebelwälder des Nationalparks Sierra la Culata, in denen es abends oftmals auch in Trockenzeiten regnet. Ziel ist zunächst das koloniale Andendorf Jají. Hier ist Zeit zur Besichtigung der Kaffeeplantage Hazienda El Carmen. Eine halbe Stunde entfernt befindet sich ein gewaltiger Kaktus- Canyon, in dem fast das ganze Jahr Trockenheit herrscht. Abschließend folgt der Besuch einer Zuckerrohrplantage, auf der die Zuckergewinnung heute noch wie in Cuba erfolgt.
An diesem Tag, besteht die Möglichkeit optional die Höchste und Längste Seilbahn der Welt zu besuchen. Dies ist ein einmaliges Erlebnis, man gelangt auf eine Höhe von fast 5000 Metern, Gletscherzone in den Tropen.
Tag 5: Anden (F, M, A)
Heute brechen wir auf in den Paramo. Wir folgen der Transandinastrasse und besuchen die natursteinerne Kapelle von Juan Felix Sánchez und die Kondor Aufforschungsstation. Dann geht es auf 4200 Meter über den Adlerpass. In der skurrilen Landschaft wachsen die für die Páramo-Vegetation typischen Frailejones bis zu drei Meter hoch. An der Gletscherlagune Mucubají wandern wir zur Laguna Negra. Danach stärken wir uns mit einem kräftigem Mittagessen. Danach geht es wieder abwärts an der Außenwand der Anden entlang bis in das koloniale Andendorf Altamira. Hier werden wir die Nacht im Zentrum des Dorfes, am Plaza Bolívar, in der kolonialen Posada Caceres verbringen.
Tag 6: (F, M, A)
Morgens, nach dem Frühstück, starten wir einen Kurztrip durch den tropischen Bergregenwald und nehmen unter Wasserfällen ein erfrischendes Bad.
Danach brechen wir auf in Los Llanos und treffen zum Mittagessen in unserem Hato (traditionelle Llanoshacienda) ein. Die 15000 Hektar große Farm funktioniert zum einen wie eh und je als Rinderfarm, bietet zum anderen aber auch eine Infrastruktur für Touristen, die auf dem Gelände des Hato, auf dem wilde Tiere geschützt leben, Kaimane, Wasserschweine (Capybaras), Schildkröten und Leguane, beobachten können. Nach dem Mittagessen besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer Safari neben den genannten Tieren an den Wasserlöchern und in der Savanna bis zu 300 Vogelarten zu sehen, von denen die markantesten die purpurfarbenen Ibisse, die Rosa-Löffler, die Jaribu- Störche sowie Aras und Papageien, Adler und Käuze sind.
Mit etwas Glück stoßen wir auf Anakondas und Ameisenbären. Den Sonnenuntergang werden wir an einer Lagune genießen, die voller Kaimane ist und wo massenweise Ibisse und Reiher zu ihren Schlafplätzen gelangen.
Tag 7: (F, M, -)
Früh machen wir eine kleine Wanderung, bei der wir Papageien und Aras sehen. In den alten Akazien werden wir auch rote Brüllaffen beobachten. Um 8:00 Uhr gibt es erstmal ein reichhaltiges Frühstück. Dann werden wir die Savanne gleich den Llaneros mit dem Pferd durchreiten. Bei unserem mehrstündigen Ausritt kommen wir nochmals sehr nahe an Kaimane und Wasserscheine heran.
Bei der großen Auswahl an Pferden ist für jeden das richtige Pferd dabei. Könner bekommen einen feurigen Hengst und Anfänger einen ruhigen Wallach. Nach der Einweisung werden auch die Erstreiter schon mal einen Galopp über die Prärie wagen.
Gegen Mittag geht es mit dem Flugzeug von Barinas über Caracas nach Ciudad Bolívar und checken dort in der schön, im Grünen gelegenen Posada la Casita ein.
Tag 8: Ciudad Bolivar - Las Claritas, Manacas.- Camp (F,M,A)
Wir starten um 08:00 Uhr morgens von Ciudad Bolivar Richtung
Las Claritas
Am Vormittag fahren wir durch traditionelle Ortschaften wie Guasipati,
Tumeremo und das legendäre El Dorado, wo wir die Brücke von Gustav
Eiffel besichtigen. Am Nachmittag besuchen wir eine der Goldminen in Las
Claritas. Übernachtung in Doppelzimmer im Camp Manacas.
Tag 9: Las Claritas - Mantopai (F, M, A)
Nach dem Frühstück fahren wir zum Indianerdorf Iboribo, von dort geht es weitere 20 Minuten per Einbaum über den Aponwao Fluss zum Chinak Meru Wasserfall. Es ist ein atemberaubendes Schauspiel zu beobachten, wie die Wassermassen den 107 m hohen Apomwao Wasserfall speisen und herabstürzen. Nachdem wir das Schauspiel genossen und die Fotos gemacht habt, geht es zurück ins Indianerdorf.
Nach dem Mittagessen besichtigen wir die Mission, in der die Brüder des Franziskaner Ordens die Indianer unterrichten und damit eine verbesserte Agrikultur vermitteln wollen. Für das letzte Teilstück unserer Reisestrecke bis Mantopai erklärt sich die Notwendigkeit unseres Toyota- Jeeps. Ein unglaublicher Weg mit höchsten Anforderungen an unseren professionellen Fahrer. Die gesamte Strecke ist übersät mit Orchideen und Fleischfressenden Pflanzen, ähnlich wie auf den Gipfeln der umgebenden Tafelberge. Das Camp ist gleich neben dem Fluss Karuai und am Fuße des Tafelbergs Soropan. Abendessen und Übernachtung im Camp Mantopai, einem der schönsten Camps der Gran Sabana.
Tag 10: Mantopai (F,M,A)
Nach dem Frühstück starten wir mit einem Indianer eine etwa 3-stündige Urwald-Wanderung mit Erklärung der Medizinalpflanzen, Jagdtechniken und Besuch der Felder, auf dem die Indianer Obst und Gemüse anpflanzen und ihr typisches Bier brauen. Mit etwas Glück sieht man Schlangen, etliche Vogelarten, Nagetiere, Tapire oder Affen. Das Mittagessen wird im Camp gereicht und wir können uns anschließend eine Stunde ausruhen. Am Nachmittag erkunden wir den Fluss Karuai, genießen eine natürliche Wasserrutsche und sehen einen kleinen Wasserfall nur 15 Minuten vom Camp entfernt. Viele Fleischfressende Pflanzen und Orchideen zieren das Flussufer. Unsere Übernachtung ist noch einmal im Camp Mantopai.
Tag 11: Mantopai- Santa Elena de Uairén (F,M,A)
Nach dem Frühstück fahren wir zurück über die Off Road Piste und dann
weiter über die Panamericana bis zum Kawí Wasserfall. Ein ausgiebiges
Bad unter dem Wasserfall an dem man von dem 8 Meter hohen Kliff in den
natürlichen Pool springen kann. Dann geht es weiter zu einem
Aussichtspunkt auf die Tafelberge und zum Mittagessen in das
Indianerdorf San Francisco de Yuruani. Die nächste Attraktion des Tages
ist der La Cortina Wasserfall. Wenn der Wasserstand es erlaubt,
hintergehen wir den Wasserfall bis zur Mitte. Ein unvergessliches
Erlebnis für Adrenalinsüchtige. Zum Abschluss des Tages besuchen wir den
Jaspe Wasserfall. Das komplette Flussbett besteht aus leuchtend roten
Jaspe- Stein und bietet ein tolles Fotomotiv. Dann könnt ihr den
Nachtbus nehmen von Santa Elena nach Ciudad Bolivar
Tag 12: Ciudad Bolivar - Canaima (F, M, A)
Am Morgen verlassen wir Ciudad Bolivar in einer kleinen fünfsitzigen Cessna. Während des Fluges haben wir einen fantastischen Blick über die Tafelberge und die Gran Sabana. Nach der Ankunft in Canaima überqueren wir in einem Einbaum die berühmte Lagune, die von fünf Wasserfällen gespeist wird. Sie bietet ein wundervolles Fotomotiv. Am Nachmittag wandern wir ca. 20 Minuten bis zum beeindruckenden Salto Sapo, den wir hintergehen werden. Dafür werden unbedingt Badesachen gebraucht, da wir nass werden. Unsere Übernachtung ist in Betten in einem Camp gegenüber der Lagune von Canaima. Ein warmes Abendessen wird im Camp gereicht.
Tag 13: Canaima - Angel Fall (F, M, A)
Heute fahren wir über den Carrao Fluss Richtung Angel Fall. Je nach Wasserstand dauert die Fahrt 4 Stunden und bei Trockenzeit müssen die Männer schon mal den Einbaum verlassen um das Boot über die Steine schieben. Einen unbeschreiblich schönen Eindruck bekommen wir von dem Auyan- Tafelberg in der Teufelsschlucht. Anschließend wandern wir 90 Minuten bis zu einem Aussichtspunkt auf den Angel Fall. Es ist ein unglaubliches Gefühl, unter dem höchsten Wasserfall der Welt zu stehen. Zum Mittagessen gibt es gebratenes Hähnchen am Fluss. Unsere Übernachtung ist heute in Hängematten mit Blick auf den Salto Angel.
Tag 14: Salto Angel - Ciudad Bolívar (F, M, -)
Nach dem Frühstück haben wir noch einmal die Gelegenheit für ein Morgenfoto und dann beginnt die Rückfahrt nach Canaima und der Rückflug nach Ciudad Bolivar. Transport und Übernachtung in der Posada La Casita.
Tag 15: Ciudad Bolívar - Tucupita- Orinokodelta (F, M, A)
Nach dem sehr frühen Start am Morgen fahren wir von Ciudad Bolívar nach Tucupita,
Die Tour startet ab dem Dorf
Boca de Uracoa oder San José de
Buja, von dort koennen wir in das
beruehmte 30.000Km2 grosse Orinocodelta eindringen!
Der lokale Reiseleiter vom Camp
Abujenes begleitet uns.
Wir fahren ca 3 Std direkt in das Camp
Abujenes, wo das Mittagessen schon wartet… Am
Nachmittag werden wir ein
Ausflug mit den Boot machen, unser
lokaler Reiseleiter ist ein Indianer vom Stamm der Warao,
er erklaert uns die verschiedenen
Vogelarten, Flussarme und Pflanzen. Danach werden wir ein
Indianer Dorf besuchen, um die verschiedensten Produkten, die
die Indianer selber
aus der Morichepalme und Samen
herstellen, zu sehen. Wenn das
Wetter gut ist, koennen wir einen
unvergesslichen Sonnenuntergang auf dem
Rio Orinoco erleben. Zurueck zum
Camp, wo unser Abenessen gereicht wird.
Tag 16: Orinokodelta (F, M, A)
Nach dem Fruehstueck, werden wir das Boot nehmen, und werden eine
Urwaldwanderung unternehmen. Das Camp stellt uns Gummistiefel zu
Verfuegung. Bei der Wanderung werden wir verschiedene
Medizinalpflanzen und andere Pflanzen kennen lernen die die Indianer
zu verschiedenen Zwecken benutzen. Der natuerliche Cacao oder die
Palmherzen sind nur einige Pflanzen die wir kennen lernen werden. Am
Nachmittag werden wir die Moeglichkeit haben, an euner Sandbank
anzulegen und im delta etwas zu schwimmen. Danach kann man Pirañas
angeln. Wer will kann Sie zum Camp mitnehmen um sie zu probieren.
Wenn das Wetter es erlaubt, koennen wir noch mal einen
Sonnenuntergang geniessen, dort werden wir von hunderten Papageien
begleitet die Ihre Schglafbaeume aufsuchen.
Tag 17: Orinokodelta- Caripe (F, M, -)
Heute werden wir nach dem
Fruehstueck einen Ausflug zu machen um abermals Voegel oder Affen zu
beobachten. Gegen 11:00Uhr werden wir unser Camp verlassen und die
Rueckfahrt Richtung Boca de Uricoa oder San José de Buja antreten.
wir starten zu einer weiteren Tour, durch kleine, dicht mit
Mangroven bewachsene Kanäle. Auch hier haben wir wieder viele
Möglichkeiten neue Spezies zu beobachten und zu fotografieren. Die
Bootstour endet an der Bootsanlegestelle, an der ein Wagen auf uns
wartet, um uns in die Serranía de Turimiquire nach Caripe zu
bringen. Wenn wir es schaffen und rechtzeitig an der berühmten
Humboldthöhle ankommen, dann können wir das Ausfliegen der Guacharos
(Fettschwälme) beobachten. Ein ohrenbetäubendes Spektakel.
Tag 18: Caripe- Carúpano (F, M, -)
Nach dem Frühstück begeben wir uns zu der berühmten Guacharohöhle.
Bisher sind nur elf Kilometer des Inneren der Höhle erforscht- das
wirkliche Ausmaß ist noch nicht bekannt. Ihre Einzigartigkeit erhält sie
durch das massenhafte Vorkommen der Fettschwälme, welche die Indios "Los
Guacharos" nennen.
Diese Vögel orientieren sich mittels Ultraschall, sind die einzigen
vegetarischen Nachtvögel auf der Welt und kommen nur in dieser Höhle,
der größten Tropfsteinhöhle Südamerikas, vor. Schon vor 200 Jahren
erforschte A. von Humboldt diese Höhle, und selbst Alfred Hitchcock
schickte für den Soundtrack seines Films "Die Vögel" ein Team zur
Guacharohöhle. Nach dem Besuch der Höhle und einem Mittagessen in einem
typischen, sehr guten Restaurant der Bergregion, gehen wir noch einen
reichlichen Kilometer durch den tropischen Wald zum Wasserfall "La
Paila". Anschließend sehen wir uns den schönen Ort Caripe an, der zu
Recht "el jardin del oriente" genannt wird, "Der Garten des Ostens". Am
Nachmittag fahren wir durch Bergnebelwälder bis an die Küste nach
Carúpano, wo wir direkt am Strand in der komfortablen Posada Nena unsere
Unterkunft finden.
Tag 19: Carúpano (F, -, -)
Dieser Tag steht zur freien Verfügung am Playa Copey oder im Schwimmbad der Posada Nena. Optional kann man eine Tagestour auf die Paria- Halbinsel unternehmen. Weitere Strandtage in der Posada sind jederzeit möglich.
Tag 20: Carúpano - Cumaná - Caracas (F, -, -)
Nach dem Frühstück fahren wir zum Flughafen von Carupano -Cumaná und steigen in das Flugzeug nach Maiquetia, passend um den internationalen Flug nach Europa zu bekommen.
Photos... (Mehr Photos finden Sie in unserer Foto Gallerie)
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