Im Hato el Frio kommt man den Tieren sehr nahe, so dass selbst Kameras mit wenig Zoom ausreichen, um gute Tier-Portraits zu schießen. Das Hauptprojekt des
WWF in den Llanos ist die Wiederansiedlung des fast ausgestorbenen Orinoko-Krokodils. Das Projekt läuft seit 20 Jahren und mittlerweile ist es den Biologen gelungen, einige bis zu sieben Metern große Exemplare auszuwildern, die sich nun zumeist auf dem geschützten Gelände des Hato el Frio wieder vermehren. Der Erlös aus den Besuchen im Hato el Frio kommt diesem und weiteren Projekten der biologischen Station zu gute und sichert ihren Fortbestand.
Tag 1:
Um 7 Uhr fahren wir von Merida aus in die Llanos. Gegen 2 Uhr erreichen
wir das 80.000 Hektar große Hato el Frio, die biologische Station vom
WWF. Am Nachmittag steht eine 4-stündige Safari per Jeep auf dem
Programm. Sie führt zu diversen Wasserlöchern und einer Lagune, an denen
ausgiebig Brillenkaimane, Capibaras, Weißweldelhirsche und Schildkröten
beobachten werden können. Zudem finden sich hier 300 Vogelarten, von
denen die markantesten die purpurfarbenen Ibise, die Rosa-Löffler, die
Jaribu-Störche sowie Aras und Papageien, Adler und Käuze sind. Die
Unterkunft ist in der Hato el Frio.
Tag 2:
Morgens nach dem Frühstück machen wir zunächst eine kleine Führung
durch die biologische Station und anschließend einen Bootsausflug auf
dem Caño Cuaritico, um spezielle Wasservögel und Süßwasserdelfine zu
suchen.
(Der Bootsausflug ist bei geringem Wasserstand nicht durchführbar).
Nachmittags fahren wir zurück in die Anden und werden im kolonialem
Andendorf Altamira übernachten.
Die Unterkunft ist in der Posada Caseres.
Tag 3:
Die schönste Straße Venezuelas führt durch koloniale Andendörfer. An
der Gletscherlagune Mucubají (3550m) wandern wir ca 3 Stunden zur Laguna
Negra (3000m). Nach der Wanderung verspeisen wir eine frisch gefangene
und in Knoblauch gebratene Forelle. Dann geht es auf 4200 Meter hoch
über den Adlerpass. In der skurrilen Landschaft wachsen die für die
Páramo-Vegetation typischen Frailejones bis zu drei Meter hoch.
Danach besichtigen wir die Aufzuchtstation für Kondore.
Bei der Rückfahrt nach Merida besuchen die natursteinerne Kapelle von
Juan Felix Sánchez (UNESCO Kulturerbe).
Gegen 18:00 Uhr werden wir in unserer Unterkunft in Merida sein.
Photos... (Mehr Photos finden Sie in unserer Foto Gallerie)
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